Vortrag Frieder Nake beim Symposium "Maschinenraum" in Augsburg

24 May 19

MENSCHEN UND MASCHINEN ...
... UND DIE KUNST DAZWISCHEN
Algorithmen. Künstliche Intelligenz. Big Data. Machinen-Lernen. Digitalisierung. Digital Humanities. Noch ein paar mehr solcher Schlagwörter könnten wir anhängen. Unverstanden werden sie uns seit geraumer Zeit entgegen geschleudert von Politikern und Journalisten, die sie auch nicht verstehen, was aber gerade ihren Reitz auszumachen scheint. Eine ideologische Offensive ist im Gange, eine Offensive der Mythenbildung. Der Mensch der neuen Aufklärung wendet sich dagegen. Das will ich tun mit diesem Vortrag, in dem ich auf meine jugendlich ersten Erfahrungen mit großen Computern zurückblicken will, um eine Basis zu gewinnen, die mir erlaubt, recht ruhig die heutigen rasenden Stillstände zu betrachten. Ich werde mich dabei konkret auf die friedlichen Gefilde der Kunst beziehen, auf die algorithmische Kunst nämlich, ihre ersten Anfänge, ein Beispiel hoch-schwappender Künstlicher Intelligenz auch und einiges mehr aus aktuellen Trends. Ich will ein wenig Polemik nicht umgehen und gar die eine oder andere manifest-artige Kühnheit aussprechen.